Auf den Hebammen lastet in den entscheidenden Momenten während der Geburt eines Babys größte Verantwortung. In einer der wichtigsten und intimsten Momente vieler Frauen sind Hebammen da, um zu begleiten und den Frauen den Rücken zu stärken.
Für diese Verantwortung erhalten die Hebammen, ob freiberuflich oder angestellt in Kranken- oder Geburtshaus, definitiv keine angemessene Vergütung. Nun sollen auch noch ihre Beiträge zur Haftpflichtversicherung angehoben werden und zwar so stark, dass viele beruflich gesehen das laufende Jahr nicht überleben werden.
Neulich bei der Jobsuche. Es gibt da diese Homepage des Studentenwerks, auf der freie Jobs angeboten werden. Man kann sie frei einsehen (dabei werden einem Informationen angezeigt wie “Bezirk”, “Geschlecht”, “Stellenanzahl” usw.) und sich bei Gefallen die Adresse zusenden lassen.
Nun ja, wie soll ich sagen… manche Jobs sind nicht für alle geeignet. Zum Beispiel dieser hier aus dem Bezirk Gundelfingen:
Stellenbeschreibung: Mithilfe bei der Straßenmarkierung (Eimer tragen, auf Schnur stehen können, Warnhinweise tragen). Alle sozialversicherungsrechtlichen Unterlagen sind vor Arbeitsbeginn vorzulegen.
Dauer: ab sofort; bis ca. 5 – 6 Tage
Arbeitszeit: ab 8 Uhr – ca. 18 Uhr tägl.
Und was steht bei Geschlecht? Männlich!
Traut da jemand in Gundelfingen Frauen nicht zu, obige dämliche Aufgaben korrekt ausführen zu können?
Meiner Meinung nach kann man ja Sexismus nicht hübscher zur Schau stellen.
Sisters in Law (Großbritannien, Kamerun 2005) ist die neueste Produktion von Kim Longinotto – bekannt u. a. durch ihre letzte Produktion “The Day I Will Never Forget” – und Florence Ayisi.
Gedreht in der kamerunischen Stadt Kumba zeigt der Film die Courage, den Mut und die Stärke seiner Protagonistinnen – allen voran der beiden Richterinnen Vera Ngassa und Beatrice Ntaba – anhand von Geschichten und Dramen, die sich rund um die jeweiligen Gerichtsverhandlungen abspielen: …
Ob man sich dadurch tatsaechlich Waehlerstimmen sichert, kann nicht mit letzter Bestimmtheit gesagt werden. Was Polens Bildungsminister Roman Giertych und sein Stellvertreter Miroslaw Orzechowski da gerade an ultra-konservativem Schauspiel abliefern, entbehrt sowohl jedes gesunden Menschenverstandes, als auch jeder Rechtsgrundlage.
Nach Berichten diverser Quellen will das Ministerium ein Gesetzentwurf verabschieden, der “homosexuelle Propaganda” in Schulen unter Strafe stellen soll. Dies schliesst Aufklaerungsarbeit sowie Workshops zum Thema an Schulen ein.
Ausserdem sollen Lehrer, die sich offen zu ihrer Sexualitaet bekennen, vom Dienst suspendiert werden, da solche Personen, laut Orzechowski, nicht mit Kindern arbeiten koennten.
Voellig unverstaendlich ist das Verbot des Trocaire-Werbespots in Radio und Fernsehen.
Hier nochmal die Zusammenfassung:
Trocaire ist eine der groessten irischen NGOs und hat sich in seiner diesjaehrigen Fastenkampagne der Beseitigung von Geschlechterungerechtigkeit verschrieben. Diese wurde nun von der BCI, der Broadcasting Commission of Ireland, am 5. Maerz kurzerhand verboten. Angeblich wegen politischen Inhaltes
Jeden Tag aufs Neue stolpern wir in Zeitungen und Zeitschriften über Ausdrücke wie “Verehrte Kunden und Kundinnen”, “TeilnehmerInnen” oder “Verkäufer/innen” und fragen uns: Ist das denn wirklich notwendig? Reicht es denn nicht, Kunden, Teilnehmer und Verkäufer im vertrauten Stil anzusprechen? Müssen wir uns und unsere Sprache auf diese künstliche Art und Weise quälen?
Vor nicht allzu langer Zeit hätte ich noch vehement verneint. Mehr noch, protestiert dagegen, wie das schöne äußere Erscheinungsbild der deutschen Sprache willentlich gestört wird.
Ich finde es immer wieder erschreckend, wie in vielen Ländern mit Menschen und ihren Rechten umgegangen wird. Derzeitiges Paradebeispiel sind die USA, mit ihrer Entscheidung, Gefangenen in Guantanamo noch weniger Rechte als bisher einzuräumen.
Die Lage im Iran lässt jedoch ebenfalls stark zu wünschen übrig. Menschenrechte wurden bislang vielfach mit Füßen getreten. Und ein von Männern dominierter Staat macht das Leben für die weibliche Bevölkerung nicht gerade leicht. Beides miteinander kombiniert, Frau-Sein und Frau-Sein, an einem Ort, an dem man um seine Rechte kämpfen muss, ist eine Bürde.
Lola, gesungen von den Kinks, sorgte 1970 für ein wenig Aufsehen. Jedenfalls bei denen, die den Text verstehen konnten.
Es ist wohl einer der ersten queeren Songs und handelt von einem jungen Mann, der in einer Bar eine nette Bekanntschaft macht.
Ob es sich bei dieser um eine sehr maskulin wirkende Frau, um einen Mann im Frauenfummel oder um jemanden geschlechtlich nicht genau einzuordnenden handelt, lässt das Stück relativ offen.
Es ist aber auch nicht das Entscheidende. Letztlich geht es doch darum, das Gängige, das “Normale”, das “Gottgewollte” zu hinterfragen und offen für jegliche Arten sexueller Orientierung und Körperlichkeit zu werden.
Das Video hier ist eine unkonventionelle, aber durchaus sehr interessante und auch gelungene Interpretation des Kinks-Klassikers.
Ein Fünftel aller südafrikanischen Männer haben schon einmal eine Frau vergewaltigt. Viele von ihnen sogar mehrere Frauen. Eine provokante These.
Wirklich?
In der südafrikanischen Kap-Provinz gaben dies laut einer Studie,cc=000005480300031075441nslfp.html rund 23 Prozent der befragten Männer zu.
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