Singen Sieger so?

Mai 30th, 2010 Posted in Musik, Persönlichkeiten | one comment »

Ihr Sieg gestern Abend beim Eurovision Song Contest sei Lena gegönnt. Von ganzem Herzen. Sie konnte sich sichtlich über ihren Erfolg freuen und es machte auch noch Spaß, genau dem zuzuschauen. Schließlich wurde dem Mädel auch lange genug bescheinigt, wie toll es den ganzen Medienrummel — inmitten seiner Abizeit — gemeistert hat. Bravissimo.

Aber dass das Niveau genau dieses Auftrittes zum Sieg gereicht hat, verwundert wohl nicht nur mich. Read the rest of this entry »

Jackson oder Zufall?

Jan 25th, 2010 Posted in Allgemeines, Carolin, Musik | no comment »

Heute Morgen ist etwas Unglaubliches passiert: während ich meinem Kind den Schlafanzug aus- und ihm das Hemd anzog, ging mir Jackson von Johnny Cash durch den Kopf. Und ich sang es der Kleinen ein wenig vor (“…I’m goin’ to Jackson, I’m gonna mess around, Yeah, I’m goin’ to Jackson, lalalalalalaaaa…”).

Ich hätte es zu diesem Zeitpunkt sooo gerne gehört. Per Kopfhörer, im Radio, auf CD, egal, Hauptsache gehört. Ich ging zum Radio, ich hoffte auf ähnlich gute Musik (im Bad ist immer SWR1 drin, deshalb stehen die Chancen darauf gut), ich drehte das Rädchen, ich hörte “…we’ve been talkin’ ’bout Jackson, ever since the fire went out. I’m goin’ to Jackson…”. Mir fiel die Kinnlade herunter. Whoohoo! Und ich konnte es kaum glauben. War das jetzt Zufall? Oder wie? Dieser Vorfall hat mir den Tag nachhaltig versüßt.

Kopfhaut

Jul 28th, 2009 Posted in Carolin, Musik, Retro | no comment »

Heute morgen kam mir irgendwie der Satz “Sie können das gern mit meinem Anwalt ausmachen” in den Sinn (war ich etwa gereizt?) und ich musste spontan an den Ärzte-Song denken, aus dem diese Zeile ursprünglich stammt…

Jiiiiha!

Als ich neulich durch den Canyon ritt, da folgten mir Indianer und die waren zu dritt. Ich gab meinem Hengst die Sporen, doch sie kriegten mich und ich war verloren. Zwei hatten Pfeil und Bogen und einer ein Beil, und ich wusste die war’n auf meine Kopfhaut geil.

“Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier! Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier!” Wir kamen in ihr Dorf und da sagten sie zu mir, sie sagten: “Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier!” Jiiiiha!

Kein Wunder, dass ich dies indiskutabel fand und ich sagte: “Meine Herren, dies ist ein freies Land! Sie können das gern mit meinem Anwalt ausmachen.” Da fingen die Rothäute an zu lachen. Sie erklärten, meine Meinung wäre ihnen scheißegal und sie banden mich an den Marterpfahl.

“Du kannst gehn, aber deine Kopfhaut bleibt hier! Du kannst gehn, aber …”

Film-Forum 2007: LE BATELIER DE LA RUMBA – On the Rumba River

Mai 19th, 2007 Posted in Afrika, Freiburg, Gesellschaft und Politik, Musik, Retro | no comment »

LE BATELIER DE LA RUMBA – On the Rumba River von Jacques Sarasin (Frankreich, Kongo 2006)

Papa Wendo ist eine lebende Legende: Im Jahre 1925 geboren und früh schon zum Waisen geworden, verdiente sich Papa Wendo seinen Lebensunterhalt zuerst als Fährmann, danach als Boxer, bevor er Sänger wurde. Sein Lied “Marie-Louise” verhalf ihm zum Durchbruch, zum Ruhm – und zur Exkommunizierung. Das Lied war den belgischen Missionaren zu brisant. Dabei handelte es nur von der großen Liebe. Im Volk schrieb man ihm jedoch magische Kräfte zu. Papa Wendo war also der Star der kongolesischen Musik, besonders des Rumba.

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Carlton, Michael Jackson und eine uns allen bekannte Blubberbrause

Mrz 26th, 2007 Posted in Musik, Persönlichkeiten, Retro | no comment »

Lange bevor Alfonso Ribeiro als konservative Streberbacke Carlton in Der Prinz von Bel Air (Fresh Prince of Bel-Air) bekannt wurde, konnte er sein Talent in einem Pepsi-Werbespot unter Beweis stellen. Michael Jackson entdeckte den begabten Jungen Anfang der Achtziger Jahre – und wer bisher dachte, nur der King of Pop alleine beherrsche den Moonwalk zu hundert Prozent, der wird im Video eines besseren belehrt. Es stammt uebrigens aus dem Jahr 1984.

PS: Und wessen Lieblingsserie ist Der Prinz von Bel-Air?

Frau oder Mann?

Feb 6th, 2007 Posted in Gender, Musik, Retro | no comment »

Lola, gesungen von den Kinks, sorgte 1970 für ein wenig Aufsehen. Jedenfalls bei denen, die den Text verstehen konnten. Es ist wohl einer der ersten queeren Songs und handelt von einem jungen Mann, der in einer Bar eine nette Bekanntschaft macht.

Ob es sich bei dieser um eine sehr maskulin wirkende Frau, um einen Mann im Frauenfummel oder um jemanden geschlechtlich nicht genau einzuordnenden handelt, lässt das Stück relativ offen.

Es ist aber auch nicht das Entscheidende. Letztlich geht es doch darum, das Gängige, das “Normale”, das “Gottgewollte” zu hinterfragen und offen für jegliche Arten sexueller Orientierung und Körperlichkeit zu werden. Das Video hier ist eine unkonventionelle, aber durchaus sehr interessante und auch gelungene Interpretation des Kinks-Klassikers.

Young Folks

Feb 1st, 2007 Posted in Carolin, Dublin, Musik | no comment »

Heute Morgen, ein unschuldiger Blick auf You Tube und vor mir war es, ganz unerwartet: das Video von Peter, Bjorn and Johns ‘Young Folks’. Und da kam es plötzlich wieder, dieses Gefühl von Irland…

Obwohl die drei gar nicht von der Insel stammen. Peter Morén, Bjorn Yttling und John Eriksson sind Schweden. Seit 1999 machen sie zusammen Musik und brachten im Frühjahr 2006 ihr drittes Album “Writer’s Block” heraus, aus dem auch obiges Lied stammt. Während der Zeit in Dublin war “Young Folks” jedenfalls den lieben langen Tag auf MTV zu sehen und lief auch sonst ständig in den Clubs. (Nice!)O 0 o . . o 0 O (I like the drums!)