Warten auf die Kur
Am Samstag, fünf Minuten vor Ladenschluss, habe ich den ausführlichsten Kurantrag inklusive Kratzfotos der Maus und Kopien der Fachklinikum-Borkum-Informationsbroschüre zur Post gebracht.
Jetzt liegt es an der Rentenversicherung, ob wir bald die absolut notwendige Reha für unsere Haut bekommen werden. Seit Ende April habe ich nun schon versucht, die geeigneten Anträge für die Maus und mich zu bekommen. Es war ein harter Kampf. Unglaublich, dass ich trotz aller Widrigkeiten die Nerven behalten und das Ding durchgezogen habe.
Angefangen hat es mit unserer Krankenkasse, der KKH, deren Sachbearbeiter mir zuerst eine Mutter-Kind-Kur ausreden wollte (!) und mich fragte, ob wir es denn schon ambulant versucht hätten (?!). Kein Witz. War tatsächlich so.
Als ich mich nach einem Gespräch mit dem Borkumer Fachklinikum letztendlich für eine “richtige” Reha, also gegen die Mutter-Kind-Kur entschieden hatte, verweigerte mir die KKH die krankenkasseneigenen Anträge und verwies mich an die Rentenversicherung (obwohl es durchaus im Rahmen des Möglichen gewesen wäre, genannte Anträge zu bekommen — aber das liegt im Ermessen der Kasse).
Es folgte eine kleine Odyssee. Beinahe vier Wochen war ich unterwegs, bin von einer Arztpraxis zur anderen und somit von einem Ende Freiburgs zum anderen gelaufen, habe auf die dazugehörigen Termine gewartet, war auch ganz brav “geduldig” und habe mich erst nach den zweiwöchigen Pfingstferien wieder hinten angestellt, um eine winzige, aber entscheidende Kleinigkeit, die bislang gefehlt hatte, nachtragen zu lassen.
Inzwischen habe ich zumindest schon die Bestätigung erhalten, dass unsere Anträge bearbeitet werden. Ich hoffe auf das Beste.

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