Muttermilchersatz?

Ich habe ja in meiner doch eher kurzen Mama-Laufbahn eine Menge gelesen über die “Ersatzmilch” in Dosen. Man kommt ja nicht wirklich drum herum um die ganzen Erklärungen, welche Art von Pulver man welchen Babys in welchem Alter geben soll. In jedem Elternratgeber und jeder Babyzeitschrift sind sie zu finden.

Heute war ich im dm vor dem Babybrei-Regal gestanden. Gleich daneben Reihen von sogenannter Ersatzmilch. Ich habe mir mal die Zutatenliste eines solchen Produktes angeschaut. Und eines kann ich vorweg nehmen: niemals kann bei diesem fragwürdigem Pulver-Mix von Muttermilchersatz gesprochen werden. So eine industriell hergestellte Brühe kann nie die beste und natürlichste Babynahrung ersetzen.

Im Päckchen findet sich:

Entrahmte Milch, entmineralisiertes Molkenpulver, pflanzliche Öle, Milchzucker, tierische Öle (Eiöl, Fischöl) — igitt –, Molkenproteinkonzentrat, Calciumcarbonat, als Emulgator Sojalecithin, Salze und sooo eine Latte an künstlich zugesetzten Vitaminen. Kann sein, dass noch ein paar Dinge mehr drin waren.

Gäbe man den Müttern die Zutaten einzeln in die Hand, damit sie daraus Nahrung für ihren Säugling zubereiteten, ich bin mir nicht sicher, ob sie die Mischung tatsächlich guten Gewissens ihrem Kind verabreichen würden. Aber bei den Babypackungen scheint oft zu gelten: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Wäre bei mir das “Problem mit zu wenig oder gar keiner Milch” aufgetaucht, hätte ich mir lieber eine Amme gesucht, also eine gesunde, geprüfte Muttermilchspenderin, von der ich echte, leckere und gesunde Muttermilch für mein Baby hätte beziehen können. Das Zeug aus der Packung wäre meinem Kind sicher erspart geblieben.

This entry was posted on Samstag, Juli 4th, 2009 at 23:31 and is filed under Carolin, Neurodermitis, industriell?. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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